Die hohe Kunst des Blasens
Anhang I: Spucken oder Schlucken?
 



 

„Was sich eine Frau in den Mund steckt, sollte schon gut sein!“,


 
 
sagte sich die Diplom-Psychologin Angelina Borgaes und befragte rund 50 schluckfreudige Frauen nach ihrer Beurteilung des Sperma-Geschmacks ihrer Partner nach dem Genuß bestimmter Nahrungsmittel. Die befragten Personen waren zwischen 20 und 40 Jahren, mindestens ein Jahr in der Beziehung und praktizierten regelmäßig Oralverkehr. Die Männer hatten keine körperlichen Grunderkrankungen (wie Blutzuckerkrankheit u.ä.), nahmen keine Dauermedikamente und auch keine Drogen (wie Haschisch etc.) ein – da diese Faktoren sich womöglich auf den Spermageschmack auswirken.

 


Ergebnis der Sperma-Geschmacks-Beurteilung der Damen (häufigste Antworten):

Also, wer will, daß seine Partnerin bis zum Schluß mitmacht, sollte entweder auf Alkohol, Aspirin und Knoblauch verzichten und anstatt dessen Ananassaft trinken oder an dem Tag auf eine andere sexuelle Technik ausweichen.
 

Allergien gegen Spermien kommen öfter vor, als bisher angenommen. Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) berichtet, dass zwar „nur“ 60 Fälle von Sperma-Allergie in Deutschland medizinisch dokumentiert seien, die Dunkelziffer liege aber deutlich höher. Die Symptome reichen von örtlichen Hautreizungen bis zum allergischen Schock. Wenn die Liebste also am ganzen Körper Juckreiz hat, sich erbricht und Durchfall bekommt und vielleicht auch noch Asthma entwickelt, ist es ernst. Wer keine Lust hat, nach jedem Blowjob den Notarzt kommen zu lassen, muß sich deshalb aber noch lange nicht von seiner Liebsten trennen. Kondome und Allergie-Therapie (Hyposensibilisierung) können Abhilfe schaffen.
 

Auch Unverträglichkeiten können trotz der geringen Mengen vorkommen; denn Sperma ist alkalisch und Ihre Partnerin könnte etwas gegen den leicht ätzenden Effekt haben, besonders auf nüchternen Magen. Nach entsprechender Nahrungsaufnahme läßt sich der Saft leichter schlucken.
 
 


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