Am Schneesee (*1
Es war einmal ein See, der war immer voll Schnee, darum nannten ihn alle Leute nur Schneesee. Um diesen Schneesee wuchs Klee, der Schneeseeklee, der wuchs rot und grün, und darin äste ein Reh, das Schneeseekleereh, und dieses Schneeseekleereh wurde von einer Fee geliebt, die fast so schön war wie Scheherezade, der überaus anmutigen Schneeseekleerehfee. Diese Fee hatte, wie alle Feen dieser Gegend, 66 Zehen, 65 zum Gehen und einen zum Drehen, und dieser 66te Zeh war natürlich der Schneeseekleerehfeedrehzeh. Zehendrehen macht schrecklich Spaß, doch einmal drehte die Fee im Übermut ihren Zeh zu sehr, und da tat der Drehzeh schrecklich weh. Zum Glück wohnte am Schneesee eine weise Frau. Die weise Frau, eine Heckenhexe mit zwei schrecklichen Hackenhaxen, hockte grade vor einer Hucke Kräuter, als die kleine Fee gehumpelt kam.
„Guten Tag, beste Heckenhexe mit den Hackenhaxen!“ „Guten Tag, nette Schneeseekleerehfee mit 66 Zehen! Doch was seh ich: Du humpelst? Was hast du denn?“ „Schneeseekleerehfeezehweh!“ „Gehzehweh oder Drehzehweh?“ „Drehzehweh!“ „Dann ist es nicht schlimm: Gehzehweh ist zäh und hält sich, doch Drehzehweh kommt und vergeht jäh – und wodurch vergeht es? Natürlich durch der Heckenhexe herrlichsten Tee, den hellgelben Schneeseekleerehfeedrehzehwehtee! Und einen solchen hellgelben Schneeseekleerehfeedrehzehwehtee werde ich dir jetzt brauen!“
Die Heckenhexe mit den Hackenhaxen nahm Blätter von sieben mal sieben Bäumen und Blüten aus sieben mal sieben Träumen und brachte sie mit Milch aus sieben Eutern und Wurzeln von sieben Kräutern zum Schäumen, und als der Sud sich abgeklärt hatte, wallte im Kessel der hellgelbe Tee. Na, wenn der nicht bitter schmeckte!
„Trink das aus nette Schneeseekleerehfee!“ „Auf einen Zug, beste Heckenhexe?“ „Auf einen Zug, nette Schneeseekleerehfee!“
Da trank die Schneeseekleerehfee auf einen Zug den Schneeseekleerehfeedrehzehwehteekessel aus, und als der Schneeseekleerehfeedrehzehwehteekessel ausgetrunken war, hatte der hellgelbe Schneeseekleerehfeedrehzehwehtee das Schneeseekleerehfeedrehzehweh aus dem Schneeseekleerehfeedrehzeh der Schneeseekleerehfee weggehext, und da stieß die glückliche Fee eine lautes „Juchhe!“ aus, daß rings durch die Wälder schallte.
(*1 von Franz Fühmann Die hier vorgestellten Rezepte sind aus verschiedenen Quellen entnommen oder nach eigenen Erfahrungen zusammengestellt. Manche der hier vorgestellten Mischungen enthalten giftige Inhaltstoffe, diese Rezepte wurden nur zu Informationszwecken veröffentlicht und sind alle mit dem Verweis:"... sind giftig ... " sowie mit diesem Linkbutton gekennzeichnet. Vor der unüberlegten Anwendung dieser Rezepturen kann nur gewarnt werden! Weiterhin übernehme ich für Wirksamkeit, Korrektheit und evtl. auftretende Nebenwirkungen der hier veröffentlichten Rezepturen keine Haftung und weise noch einmal deutlich darauf hin, daß Phytopharmaka ebensolch stark wirksame Pharmazeutika darstellen, wie es auch synthetische Produkte sind! Inhaltsverzeichnis
allgemeine Rezepte allerlei Kräutertee Rezepte zu Jul Rezepte zu Imbolc Rezepte zu Ostara Rezepte zu Mabon Rezepte zu Samhain Ragout-Rezepte Früchte der Saison Das Heilpflanzenjahr Babas-Corner
allgemeine Rezepte
Hildegard von Bingens Nervenkekse Diese Kekse lösen bei mir persönlich gute Laune und etwas später unglaubliche Hungergefühle aus. Außerdem werde ich sehr 'anhänglich'. Die Wirkung ist aber auf jeden anders! Das alles soll an der Muskatnuß liegen, die zu dem Rezept gehört. Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß Muskatnüsse dank ihrer Inhaltsstoffe Elemicin und Myristicin halluzinogene und antriebssteigernde Wirkung haben. In höheren Dosen können Muskatnüsse einen Abort auslösen, wozu sie früher auch gezielt gebraucht wurden, wohldosiert genossen öffnet die Muskatnuß, laut Hildegard von Bingen, "das Herz des Menschen, läutert sein Gefühl und verschafft ihm einen guten Verstand". Schwangere, Stillende und Kinder sollten jedoch nicht von den Keksen essen und auch gesunde Erwachsene nicht mehr als sechs Stück pro Tag (bei mir waren es deutlich mehr). Guten Appetit (und viel Spaß)!
Aus den Zutaten: 3 Teelöffel Zimt, 1 frischgeriebene Muskatnuß, 125 Gramm Butter, 250 Gramm (Vollkorn-)Mehl, 1 Ei und 2-3 Eßlöffel Honig (je nach Geschmack) knetet man einen Teig, rollt ihn flach aus und sticht daraus kleine Plätzchen (oder wie ich, einfach mit dem Messer ratzfatz Quadrate schneiden). Nach zehn- bis fünfzehnminütigem Backen bei 180 Grad sind die Kekse fertig !
Fliegenpilz-Schnaps 1 frischer Fliegenpilz oder die doppelte Menge, 700 ml guten russischen Wodka Die frischen, gewaschenen Pilze mit dem Wodka übergießen und festverschlossen an einem warmen, sonnigen Ort stehen lassen. Nach einer Woche ist der Schnaps fertig, die Pilze verbleiben in ihm. Man trinke 1 Gläschen am Abend! (Aus: Christian Rätsch "Pflanzen der Liebe" Hallwag Bern/Stuttgart 1990 - in diesem Buch sind noch andere Rezepte enthalten, die teils gegen das BTM-Gesetz und teils gegen den gesunden Menschenverstand verstoßen.) Achtung: der verwendete Pilz ist in hohen Dosen giftig für den Menschen! Die Inhaltsstoffe des Fliegen- und Panterpilzes fallen nicht unter das BTM-Gesetz, Anbau und Konsum sind daher nicht strafbar.
Flugsalbe 5g Atropa bella-donna (Tollkirsche), 8g Aconitum napellus (Blauer Eisenhut), 4g Folia malvae, 10g Hyoscyamus niger (Schwarzes Bilsenkraut), 5g Solanum nigrum (Schwarzer Nachtschatten), 2g Potentilla reptans (Kriechendes Fingerkraut), 10g Papaver somniferum (Schlaf-Mohn), 6g Conium maculatum (Gefleckter Schierling), 6g Helleborus niger (Christrose), 44g medizinischer Alkohol, 200g tierisches oder pflanzliches Fett Zerkleinere die frischen oder getrockneten Pflanzenteile grob und setze sie mit dem Alkohol zehn Tage in einem verschlossenen Gefäß an, seihe das Ganze dann durch ein feines Tuch ab und dicke die Essenz mit dem Fett zu einer Salbe ein. Bestreiche damit die Innenseiten der Schenkel, die Achselhölen, das Geschlecht und evtl. noch die Schläfen dünn! Diese Salbe ist nur zur äußeren Anwendung gedacht, eine direkte Einnahme kann den Tod bedeuten! Achtung: die meisten verwendeten Pflanzen sind stark giftig für den Menschen und einige fallen unter das BTM-Gesetz!
Hexensalbe 4g Lolium temulentum (Taumellolch) Samen, 4g Hyoscyamus niger (Bilsenkraut) Samen, 4g Conium maculatum (Schierling) Samen, 4g Papaver rhoeas (Klatschmohn) Samen, 4g Papaver somniferum (Schlafmohn) Samen, 4g Lactuca virosa (Giftlattich) Samen, 4g Portulakana-Samen, 1g getrocknete Atropa bella-donna (Tollkirschen) Beeren, Pflanzen-Öl Verreibe das Ganze in einem Mörser unter Zugabe von etwas Milchzucker zu einem feinen Staub und dicke diesen mit dem Öl zu einer Salbe an. Die Anwendung ist gleich der Flugsalbe. Diese Salbe ist nur zur äußeren Anwendung gedacht, eine direkte Einnahme kann den Tod bedeuten! Achtung: die meisten verwendeten Pflanzen sind stark giftig für den Menschen und einige fallen unter das BTM-Gesetz!
Rauschmittel Kalmus-Wurzel 1 Kalmuswurzel (Acorus calamus) Man sammelt die Kalmuswurzel im Herbst oder Frühling, wäscht sie und befreit sie von den Wurzelhaaren. Dann wird die Wurzel bei niedriger Temperatur (< 70° C) getrocknet. Die Wurzel muß kühl und trocken gelagert werden und ist maximal ein Jahr haltbar. Anwendung: Ein 5 bis 25 cm großer Abschnitt einer bleistiftdicken Wurzel wird gekaut, zerkleinert eingenommen oder als Tee getrunken. Die Wirkung reicht von Anregung und Erzeugung einer heiteren Stimmung bis zur Veränderung der Wahrnehmung und Halluzination. Nach neueren Erkenntnissen soll Kalmus in größeren Mengen krebserregend wirken, zumindest bei Ratten.
Euphorisierungsmittel Rote Passionsblume Blätter und Stengel der Roten Passionsblume (Passiflora rubra) [und nur dieser] Passionsblume kann geraucht werden oder als Tee (15 g Passionsblume auf 300 ml Wasser) eingenommen werden. Weiterhin kann ein Auszug in medizinischem Alkohol oder in Spirituosen hergestellt werden. Das Rauchen bewirkt eine leichte, Marihuana-ähnliche, Euphorie. Der Tee hat eine beruhigende Wirkung. Eine Überdosierung kann Kopfschmerzen und Sehstörungen verursachen!
Euphorisierungsmittel Katzenminze getrocknete Blätter der Katzenminze (Nepeta cataria) Man raucht die Blätter allein oder mit Tabak zu gleichen Teilen gemischt. Das Rauchen bewirkt eine milde Euphorie. Wird die Mischung mit Tabak geraucht, so ist die Wirkung intensiver und länger anhaltend. Von Katzenminze sind keine Nebenwirkungen bekannt, Tabak dagegen hat die bekannten gesundheitsschädigenden Wirkungen.
Hals-Schmerz-Getränk 1/2 Liter Milch, 3 mittelgroße Zwiebeln Man schneide die Zwiebeln in kleine Würfel und koche sie zusammen mit der Milch in einem Topf auf. Trinkt diese Zwiebelmilch möglichst heiß und in kleinen Schlucken; sie schmeckt zwar recht grauslig, doch ist sie von sehr guter Wirkung.
Hustenmittel Klatschmohn-Sirup 100 g Klatschmohnblüten (frisch) oder 20 g Klatschmohnblüten (trocken), 250 ml Wasser, 100 g Glycerin, 250 g Zucker Man übergießt die Klatschmohnblüten mit dem siedenden Wasser und läßt sie 12 Stunden stehen. Anschließend wird der Saft abgepreßt und zusammen mit den restlichen Zutaten zu einem Sirup eingekocht. Dieses Rezept ist schon sehr alt, leistet aber wohl gute Dienste.
Wermut-Wodka 500 ml guten russischen Wodka, 2 Teelöffel Wermut (grob zerkleinert), 2 Teelöffel Anis (zerkleinert), 1/2 Teelöffel Fenchelsamen, 4 Kardamon Kapseln, 1/2 Teelöffel Koriander (gemahlen), 2 Teelöffe Angelikawurzel (zerhackt) Man übergieße in einem Steingutgefäß den Wermut mit dem Wodka, so daß er ganz bedecket sei, und lasse das Ganze an einem kühlen Orte, abgedeckt 2 Tage stehen, danach seihe man durch ein Tuch ab und gebe die restlichen Zutaten in die erhaltene Flüssigkeit. Diesen Ansatz stelle man weitere 7 Tage am bewußten Orte auf und lasse alles gut durchziehen (hin und wieder einmal schwenken). Nach Verlauf dieser Woche filtriere man erneut durch ein Tuch und fülle in saubere Flaschen ab. Wermuth-Wodka wird zumeist zu Cocktails und Longdrings verarbeitet, kann jedoch auch pur genossen werden. Achtung: verwendete Pflanze ist giftig für den Menschen! Wird Wermut zu häufig genossen, so können irreparable Nieren- und Hirnschäden auftreten. Auch kann es in Folge übermäßigen Genusses zu schweren Bewußtseinsstörungen kommen, in deren Folge es zu teils schweren Unfällen oder Selbstverletzungen kommen kann.
Absinth - die grüne Fee - (nach D. Pendell) 800 ml Alkohol (mindestens 85 %-ig), 30 g Wermutblätter, 8,5 g Ysopkraut, 1,8 g Kalmuswurzel, 6 g Melissenblätter, 30 g Anissamen, 25 g Fenchelsamen, 10 g Sternanisfrüchte, 3,2 g Koriandersamen Die Kräuter werden in einem Mörser leicht zerstoßen und dann mit dem Alkohol zusammen in ein verschließbares Gefäß gegeben. Diese Mischung läßt man unter gelegentlichem Schütteln 7 Tage an einem dunklen Ort stehen. Anschließend gibt man 666 ml Wasser hinzu und läßt alles noch einmal einen Tag ruhen. Abschließend seiht man durch ein Küchentuch ab - fertig! Achtung: verwendete Pflanze ist giftig für den Menschen! Wird Absinth zu häufig genossen, so können irreparable Nieren- und Hirnschäden auftreten. Auch kann es in Folge übermäßigen Genusses zu schweren Bewußtseinsstörungen kommen, in deren Folge es zu teils schweren Unfällen oder Selbstverletzungen kommen kann. (Wir nehmen z.B. an, daß der Maler van Gogh sich im Absinth-Rausch sein Ohr abschnitt.)
allerlei Kräutertee
bei Magen-Darm-Katarrh 5g Thymiankraut, 20g Melissenblätter, 25g Waldmeisterkraut, 50g Erdbeerblätter 1-2 Tassen zum Frühstück
bei Magen-Darm-Katarrh mit Leberstörung 10g Fenchelsamen, 10g Kamillenblüten, 15g Lindenblüten, 15g Melissenblätter, 20g Holunderblüten, 30g Pfefferminzblätter 1-2 Tassen zum Frühstück
mit harntreibender Wirkung 10g Birkenblätter, 10g Huflattichblätter, 40g Brombeerblätter, 40g Heidekrautblüten 1-2 Tassen zum Frühstück
bei Katarrhen der Luftwege 25g Thymiankraut, 25g Waldmeisterkraut, 50g Erdbeerblätter 1-2 Tassen zum Frühstück
zur Frühjahrskur 20g Brennesselblätter, 20g Holunderblüten, 20g Schlehdornblüten, 40g Birkenblätter 1-2 Tassen zum Frühstück warm
bei Bronchialkatarrh 5g Fenchelsamen, 5g Kümmelsamen, 10g Lindenblüten, 10g Salbeiblätter, 10g Schachtelhalmkraut, 10g Süßholz, 10g Waldmeisterblätter, 15g Walnußblätter, 15g Melissenblätter, 15g Schlehdornblüten 1 Tasse früh und abends
bei Stuhlträgheit 10g Blasentang, 10g Fenchelsamen, 10g Heidekrautblüten, 10g Kreuzdornbeeren, 10g Kornblumenblüten, 10g Schlehdornblüten, 20g Faulbaumrinde, 20g Wacholderbeeren 1 Tasse früh und abends
bei Gicht und Rheuma 50g Queckenwurzel, 50g Gierschwurzel 5 Teelöffel auf 2 Glas Wasser
bei Arterienverkalkung 25g Löwenzahnwurzel, 25g Queckenwurzel, 25g Schafgarbe, 25g Seifenkrautwurzel 1 Tasse zum Frühstück
Abführtee bei Darmkatarrh 20g Augentrost, 40g Sauerdornwurzel, 40g Schlehdornblüten 1 Tassen früh und abends
stopfender Tee bei Durchfall 25g Eichenrinde, 25g Kalmus, 25g Quendel, 25g Walnußblätter 1-2 Tassen tagsüber
bei Magenkatarrh mit Gasbildung 25g Majorankraut, 25g Salbeiblätter, 25g Pfefferminze, 25g Lavendelblüten 1 Tasse abends
gegen Erbrechen 30g Melissenblätter, 40g Kamillenblüten, 30g Pfefferminze 2-3 Tassen tagsüber
gegen Bandwürmer 50g Faulbaumrinde, 50g Rainfarn 3 Tage lang 1 Tasse früh und abends
gegen Spul- und Madenwürmer 25g Enzianwurzel, 25g Kamillenblüten, 25g Rainfarn, 25g Wermut 3 Tage lang 1/2 Tasse früh und abends
schweißtreibender Tee bei fieberhaften Erkältungen 30g Lindenblüten, 30g Königskerzenblüten (Wollblume), 40g Holunderblüten 1-3 Tassen bei Bedarf
schweißmindernder Tee 25g Salbeiblätter, 25g Walnußschalen, 50g Schachtelhalmkraut 1-3 Tassen tagsüber schluckweise kalt oder: 80g Salbeiblätter, 10g Baldrian, 10g Schachtelhalm 1 Eßlöffel auf 1 Tasse Wasser
bei schmerzhafter Menstruation 7,5g Faulbaumrinde, 7,5g Birkenblätter, 10g Heidekrautblüten, 25g Kamillenblüten, 25g Pfefferminze, 25g Baldrian 2 Eßlöffel auf 1/2 Liter Wasser tagsüber möglichst heiß trinken oder: 10g Taubnesselblüten, 20g Frauenmantel, 20g Kamillenblüten, 50g Wasserpfeffer 1-2 Tassen tagsüber, bei Eintritt der Periode 2 Eßlöffel mit 3 Tassen Wasser ansetzen, auf 2 Tassen reduzieren (einkochen) und warm trinken
Menstruationsfördernd 50g Johanniskraut, 50g Schlehdornblüten 1 Tasse täglich am Abend oder: 10g Efeublätter, 10g Sanikel, 10g Schafgarbe, 10g Süßholz, 20g Wacholderspitzen, 20g Johanniskraut, 20g Gartenraute 2 Tassen täglich am Abend
Menstruationshemmend 30g Hirtentäschelkraut, 30g Vogelknöterich, 40g Mistel 1 Tasse früh und abends
gegen Weißfluß 20g Baldrian, 20g Melissenblätter, 30g Frauenmantel, 30g Taubnesselblüten 1-2 Tassen tagsüber schluckweise
Milchtreibend 25g Anisfrüchte, 25g Dillsamen, 25g Fenchelsamen, 25g Majorankraut 2mal täglich 1 Tasse
Milchhemmend 20g Walnußblätter, 40g Hopfenblüten, 40g Salbeiblätter 2 Tassen tagsüber
bei nervösen Herzbeschwerden und Herzklopfen 20g Baldrian, 20g Melissenblätter, 30g Schafgarbe, 30g Johanniskraut 1 Tasse tagsüber schluckweise
bei Herzschwäche 10g Maiglöckchenblüten, 20g Fenchelsamen, 30g Pfefferminze, 40g Baldrian 1-3 mal täglich 1 kleine Tasse
bei erhöhtem Blutdruck 20g Schafgarbe, 30g Mistel, 50g Blasentang 1 Tasse tagsüber schluckweise
Rezepte zu Jul
Schokoladenäpfel 30 g Scholkolade halbbitter, 1/4 Tasse gehackte Mandeln / Haselnüsse, 6 große feste Äpfel, 1/2 Tasse Zucker, 1/2 Tasse Schlagsahne, 1/2 Tasse Sirup, 2 Teelöffel ungesalzene Butter, 1/2 Vanilleextrakt, 1 Prise Salz Schmelze die Schokolade in einem Wasserbad bei mittlerer Hitze. Hol sie vom Herd und rühre gut um. Gib die Nüsse in eine kleine Schale, tunke die Äpfel erst in die Schokolade und dann in die Nüsse, so daß diese die Unterseite dieser bedecken. Setze sie dann auf eine leicht gebutterte Unterlage und gib sie 1 Stunde in den Kühlschrank. Mische in einem Topf: Zucker, Sahne, Sirup, Butter und Salz. Stell den Herd auf Mittelhitze und rühre in einem fort. Nimm den Topf vom Herd und gib Vanille hinzu; laß die entstandene Mischung über die geviertelten Äpfel laufen und serviere noch warm. (Dank geht an Hexe Mona)
Bratäpfel 8 säuerliche Äpfel, 100 g Rosinen, 80 g brauner Rohrzucker, ein wenig Marmelade,80 g gehackte Mandeln oder Haselnüsse, ein paar Tropfen Zitronensaft, Butter, Zimt, Puderzucker
Die Äpfel waschen, das Kerngehäuse ausstechen und das Loch für die Füllung etwas vergrößern. In eine gut gefettete Auflaufform geben und mit dem gut verrüherten Gemisch aus Marmelade Mandeln, Rosinen, Zucker, Zitronensaft und Zimt füllen. Mit etwas Puderzucker bestäuben, einige Butterflocken darauf verteilen und zugedeckt im Backofen bei 225° Celsius ca. 20 - 25 Minuten backen lassen. Dazu eine warme Vanillesauce reichen. (Dank geht an Diana Monson und Maren Briswalter)
Dresdner Stollen 800 g Rosinen, 50 g geriebene bittere Mandeln, 14 g Manali, 200 g gehackte süße Mandeln, 100g Zitronatwürfel, 5 g Pilze der Saison, 12 Eßlöffel Rum, 1 kg Mehl, 100 g Hefe, 150 g Zucker, 300 g Butter, 1 Prise Salz, Zitronenschale, etwas Milch, reichlich Gras, 2 Eier Rosinen, Mandeln und Zitronat mischen und mit Rum durchziehen lassen. Aus den übrigen Zutaten einen elastischen Hefeteig bereiten und aufgehen lassen. Die Früchte vorsichtig einkneten. Teig nochmals aufgehen lassen und zu einer Stolle formen, die weitere zehn Minuten ruhen soll. Danach in den vorgeheitzten Backofen schieben und etwa 60 Minuten backen. Sofort nach dem Herausnehmen mit flüssiger Butter bepinseln und mit Puderzucker besieben. (Dank geht an Die Roten Rosen)
Tschay 1 Liter sehr starken schwarzen Tee, 10 Liter trockenen Rotwein (Aldi-Landwein), Äpfel, Zucker, Honig, Zitronensaft, Stangenzimt, Ingwer, scharfer Paprika, Sultaninen, 0,75 Liter brauner Rum (54 Vol.%)
Die Sultaninen über Nacht in den Rum einlegen, die Äpfel schälen und in kleine Stückchen schnippeln, dann den Tee kochen und nach dem Abseihen der Teeblätter die Apfelschnipsel sehr kurz darin aufkochen damit sie etwas weicher werden, anschließend den Rotwein dazugeben und mit Zucker und Honig je nach Geschmack süßen. Ab jetzt darf der Tschay nie wieder kochen, damit der Alkohol sich nicht verflüchtigt (ideal sind 65° C)! Nach dem Süßen gebe man den Saft min. einer Zitrone zu und würze mit Paprika, Ingwer und Zimt je nach persönlichem Geschmack (auch könnte man noch Nelken und Muskat zugeben - seid kreativ). Abschließend fehlt nun nur noch der Rum mit den Sultanienen, also hinein damit und alles gut verrühren - nun muß der Tschay noch 'ne viertel Stunde durchziehen und dann .... Nastrovje! (Dank geht an Jürgen Eibner)
Rezepte zu Imbolc
Imbolc-Ritual-Kuchen 1 3/4 Tassen Mehl, 3/4 Tasse Wasser, 1/4 Tasse Zucker, 1/4 Tasse pflanzliches Oel, 2 Teelöffel Maissamen, 1 Teelöffel zerriebene Zitronenschale, 2 Teelöffel Zitronensaft, 1 Teelöffel Backpulver, 1/2 Teelöffel Salz, Puderzucker Heize den Ofen auf etwa 170° C vor. Bereite in einer Schüssel den Teig vor, gib zuerst Mehl, Zucker, Maissamen, Backpulver und Salz zusammen. Füge dann die anderen Zutaten, außer dem Puderzucker, hinzu. Gib den Teig in eine Kuchenform und schieb sie in den Ofen. Laß das Ganze etwa 35 - 40 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist. Laß ihn danach abkühlen und trage den Puderzucker auf.
Rezepte zu Ostara
Löwenzahnsalat Junge Löwenzahnblätter kann man im Frühling auf wilden Wiesen finden, aber Achtung, sie sollten nicht gedüngt oder gespritzt sein. Löwenzahnsalat fördert die medialen Fähigkeiten und stärkt die allgemeinen Abwehrkräfte.
300 gr. Löwenzahnblätter, 100 gr. durchwachsener Speck, 1 Zwiebel, 2 Scheiben Weißbrot oder 1 Brötchen, 2 Knoblauchzehen, 2 Eßlöffel Kräuteressig Löwenzahnblätter verlesen, gut waschen und trockenschwenken. Den Speck in sehr kleine Würfel schneiden und in der Pfanne auslassen, bis er leicht gebräunt ist. Zwiebel würfeln und hinzugeben. Weißbrot ebenfalls in kleine Würfel schneiden, den Knoblauch fein hacken. Brot und Knoblauch im Bratfett bräunen. Löwenzahn auf Tellern anrichten, die Speck- und Brotwürfel aus der Pfanne heben und über die Blätter geben. Das Bratfett mit dem Essig ablöschen und ebenfalls als Marinade über den Salat träufeln.
Ostara-Eierlikör Ostara nähert sich und das Ei rückt wieder in den Vordergrund. Nicht nur Fruchtbarkeit soll es verheißen, sondern auch Schutz. Ja, im Ei kann sogar alles mögliche Übel gebannt werden, solange man es danach im Wald vergräbt. Was liegt jedenfalls näher, als einen Eierlikör zu fabrizieren?
8 - 10 Eier (je nach Größe), 400 ml süße (Schlag-)Sahne (wer es sahnig mag, kann auch 500 ml nehmen), 400 - 500 ml Wein- oder Obstbrand (ist der Weinbrand stark, dann lieber die geringere Menge), 200-300 g Puderzucker, wer will kann das Ganze noch mit 1-2 Vanilleschoten verfeinern Trenne nun die Eier und gib das Eigelb in einen Napf, der ca. 2 Liter Fassungsvermögen hat. Du brauchst den Platz zum schaumig schlagen, sonst schwappt alles über. Schlage das Eigelb also schaumig (die Hexe von Welt macht dies natürlich mit der Hand ;-). Füge den Puderzucker hinzu und schlage weiter. Wenn Dir der Arm vom Schlagen weh tut gib die Sahne in einen Topf und lasse sie sehr kurz aufkochen. Gieße dann die gerade noch lauwarme Sahne zu den Eiern mit dem Puderzucker. Schlage die Masse weiter. Na, tut der Arm schon wieder weh? Dann gib jetzt nach und nach den Weinbrand dazu. Nochmals kräftig durchschlagen und dann den Likör in eine saubere Flaschen abfüllen und evtl. die der Länge nach aufgeschnittene Vanille dazu geben. Lasse den Likör am besten im Kühlschrank oder einem anderen dunklen und kühlen Ort 1-2 Tage ziehen. Ist der Likör Dir nicht "dick" oder "gelb" genug geraten? Nun dann kannst Du das nächste Mal, mehr Zucker oder/und Eier nehmen. Übrigens ... nur Eier aus BIO-Produktion (z.B. "Naturkind"-Eier) sind garantiert von glücklichen Hennen, die Futter ohne Dotterfarbstoff fraßen.
Rezepte zu Mabon
Ritualbrot Brotbacken heißt, ein Nahrungsmittel mit eigenen Händen selbst herstellen und ist eine zutiefst archaische Tätigkeit, bei der wir unsere Erdverbundenheit und Abhängigkeit selbst erfahren können. Dieses Brotrezept ist nichts Besonderes; und gerad daher ist es dazu geeignet, uns bei der Herstellung und dem späteren Verzehr auf das Wesendliche zu konzentireren - das Herstellen eines Grundnahrungsmittels und unsere Dankbarkeit an Mutter Erde.
1 kg Vollkornmehl, 20 g frische Bächerhefe, ca.100 ml lauwarmes Wasser, 750 ml Buttermilch, Salz, evtl. Sesam, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne Das lauwarme Wasser und die Hefe zusammen in eine Schüssel geben und gut verrühren, dann Mehl, Buttermilch und etwas Salz hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten, dann nach belieben ein bis zwei Hände voll Sesam dazu mischen. An einem warmen Ort den Teig 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig auf ein gefettetes Backblech (oder auf Backpapier) geben und mit Mehl bestäubten Händen einen Kranz formen (dazu erst eine Vertiefung in die Mitte drücken, die dann ausgeformt wird), dann mit dem Messer ein Zickzackmuster in den Kranz ritzen und die Oberseite mit Wasser bepinseln. Anschließend können noch die Kürbis- oder Sonnenblumenkerne hineingedrückt werden oder man bestäußt die Oberfläche einfach mit etwas Mehl. Den Ofen auf 220°C vorheitzen und das Brot 20 min lang auf dieser Temperatur backen, danach auf 170°C runterregeln und auf dieser Temperatur 1 Stunde weiterbacken. (Damit das Brot nicht austrocknet, stelle man eine Tasse mit Wasser in den Ofen.)
Rezepte zu Samhain
Das Brot der Toten Opfere etwas davon deinen verstorbenen Vorfahren, so daß sie den Duft atmen und genähret sind.
2 Tassen Mehl, 2/3 Tasse Milch, 1/4 Tasse Olivenöl, 1/4 Teelöffel Salz, 2 Teelöffel Zucker, 2 Teelöffel Backpulver, 1 Ei, 10 Tropfen Anis-Extrakt Heize den Ofen auf 120° C vor. Fette ein Blech ein, mixe alle Zutaten in einer Schüssel zusammen und forme den Teig wie Du möchtest. 1/4 Tasse brauner Zucker, 1 Eßlöffel Mehl, 1 Teelöffel Zimt, 1 Eßlöffel Butter Mixe auch diese Zutaten zusammen und streue alles über den geformten Teig. Laß ihn dann 20-25 min backen. Hinterher kannst Du ihn mit Zucker dekorieren.
Erinnerungskekse Diese Kekse kann man am Samhain-Abend machen, das Rosmarienkraut ist als Symbol der Erinnerung enthalten. Eßt diese Kekse und erzählt Euch Geschichten über Eure Vorfahren und Eure Erlebnisse mit Ihnen in Eurer Kindheit. Die Kekse sollen Euch dabei daran erinnern, daß Ihr immer noch die Stärken und Schwächen Eurer Vorfahren in Euch tragt. Das kann ein sehr ernstes, feierliches Ritual sein, muß es aber nicht. Vergeßt nicht einige der Kekse als ein Opfer darzubringen.
1 1/2 Tassen Puderzucker, 1 Tasse Butter, 2 1/2 Tasse Mehl, 1 Teelöffel Almond Extrakt, 1 Teelöffel Sahne, 2 Teelöffel Vanille, 1 Ei, 1 1/2 Eßlöffel Rosmarin (gemahlen) Heize den Ofen auf ca. 150° C vor; gib in eine große Schüssel: Zucker, Butter, Ei, Vanille, Almond, Rosmarin und in eine andere Schüssel: Mehl und Sahne und verrühre beides getrennt. Danach gib beide Mischungen zusammen, rühre den Teig gut um, laß ihn dann drei Stunden im Kühlschrank ruhen; dann halbiere ihn und rolle beide Teile auf einer Mehligen Oberfläche aus; Du kannst mit Förmchen Kekse ausstechen und auf einem ungefetteten Backblech 5-7 min backen. (Dank geht an Hexe Mona)
Süß-saures Kürbiskompott 4 kg Kürbis, 1 Stück Ingwerwurzel (ca. 3cm), 1/2 L Obstessig, 750 g Zucker, Schale von einer Zitrone, 2 Stangen Zimt, 1 Teelöffel Gewürznelken Den Kürbis in Spalten schneiden, schälen und entkernen. Das Fruchtfleisch in nicht zu große (essbare) Würfel schneiden, den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Den Obstessig mit einem Liter Wasser, dem Zucker, der Zitronenschale, dem Zimt, den Gewürznelken und dem Ingwer aufkochen; die Kürbisstücke portionsweise in dem Sud jeweils 10 min. kochen. Dann mit einem Schaumlöffel herausheben und in vorbereitete Einweckgläser füllen. Abschließend den Sud weitere 5 min kochen und durch ein Haarsieb gießen. Die Zimmtstangen, den Ingwer und die Nelken aus dem Sieb nehmen und auf die Gläser verteilen. Die Weckgläser dann verschließen und in die Fettpfanne des Backofens stellen. So viel Wasser angießen, daß die Gläser 2 cm tief im Wasser stehen. Die Fettpfanne in den auf 180°C vorgeheizten Ofen stellen. Wenn im Sud Perlen aufsteigen den Ofen abschalten und die Gläser noch 30 min drinnen lassen (zum sterilisieren). Das Kompott dann bis zur Verwendung kühl lagern; schmeckt als Beilage zu Braten und Wildgerichten vorzüglich).
Kürbis Johanna 1,25 kg Kürbisfleisch, 750 g Zucker, 1/2 L Weinessig, 1 Zimtstange, 5 Gewürznelken, 1 daumenlanges Stück Ingwer Das Kürbisfleisch in 2cm große Würfel schneiden und abwechselnd mit dem Zucker in ein Steingutgefäß(!) schichten; 3 bis 4 Stunden stehen lassen. Den Weinessig erhitzen und heiß, aber nicht kochend, darübergießen. Das Gefäß mit dem Deckel verschließen und an einem kühlen, dunklen Ort 4 Tage ziehen lassen. Dann Zimtstange, Nelken und halbierten, ungeschälten Ingwer in ein Mullsäckchen binden. Den Kürbis sammt Zucker und Saft aus dem Steingutgefäß in einen Topf geben, das Gewürzsäckchen dazu geben und das Ganze 10 bis 15 min köcheln lassen (solange bis die Fruchtstücke glasig werden). Den Gewürzbeutel dann entfernen, die Kürbiswürfel mit einer Schaumkelle entnehmen und in Gläser füllen und den etwas abgekühleten Sud darübergießen (möglichst wenig Luft im Glas lassen). Danach die Gläser sofort fest verschließen und kühl und dunkel lagern (schmeckt hervorragend zu Schweinefleischgerichten, Geflügel und zu kalten Platten).
Die folgenden Rezepte sind aus einem etwas älteren Kochbuch (Mary Hahn "Illustriertes Kochbuch", 41. Auflage um 1934). ! ACHTUNG: damals waren die Eier kleiner als heute, also unbedingt die Kleinsten kaufen, die ihr bekommt, sonst gibt es Probs bei Teigen u.a.!
Kürbis mit Reis Man schält den Kürbis, schneidet ihn in große Stücke, entfernt die Kerne und Fasern, dämpft sie weich und streicht sie durch ein Sieb. Dieser Kürbisbrei wird mit in Milch dick ausgequelltem Reis oder Hirse, dem nötigen Salz, 1 Stück Butter und ein wenig Muskat vermischt und beim Anrichten mit Zucker und Zimt bestreut.
Kürbisgemüse Der Kürbis wird geschält, das Kernhaus entfernt, in fingerdicke halbfingerlange Streifen geschnitten, leicht eingesalzen und nach 1/2 Stunde ausgedrückt. Etwas Zucker wird in Butter gebräunt, mit dem Kürbis vermischt, etwas Zitronensaft und Kümmelpulver hinzugefügt und weichgedämpft. Zuletzt wird etwas rohe, erwärmte Sahne daruntergemischt.
Kleine Kürbiskuchen 1 Tasse geriebener Kürbis, 2 EL brauner Zucker, 1 Ei, 3 Tassen Mehl, 3 TL Backpulver, 1/4 TL Ingwerpulver, 1/2 TL Salz, 2 EL zerlassene Butter. 1 Stück roher Kürbis wird gerieben, so daß man eine Tasse voll davon hat; dazu gibt man den Zucker, Ei, Mehl, mit dem Backpulver gesiebt, die zerlassene Butter, Ingwer und Salz, mischt alles gut und bäckt in gebutterten, mit Mehl ausgestäubten, nicht zu kleinen Törtchenformen im ziehmlich heißen Ofen. Man kann diese kleinen Kuchen zum Frühstück oder zum Tee reichen.
Kürbis-Salat, gerieben Reifer Melonenkürbis wird geschält, auf dem Reibeisen gerieben, einige Äpfel gerieben hinzugefügt und mit Salatsoße (alle Sorten, je nach geschmack) vermischt; ein Schüsselchen roher Haferflocken kann extra dazu gereicht werden.
Kürbis-Schwarzbrot 3 Tassen Roggenmehl, 3 Tassen Maisgrieß, 1 TL Salz, 3 TL Backpulver, 2 Tassen geriebener Kürbis, 1/2 Tasse brauner Zucker, 2 Tassen Milch. Mehl, Maisgrieß, Salz, Backpulver, der roh geriebene Kürbis und der Zucker werden in der Schüssel gut vermischt, nach und nach die kalte Milch dazugerührt, so daß es ein glatter Teig ist. Er wird in einer größeren oder zwei kleineren geölten Kastenformen mit Papier zugedeckt gebacken, bis an einem hineingesteckten Hölzchen beim herausziehen nichts mehr hängenbleibt.
Kürbis-Speise 2 Tassen roh geriebener Kürbis, 1 Tasse rohe Grünkernflocken, 1/2 Tasse geschälte und geriebene Erdnüsse oder andere Nüsse, 1 fein zerschnittene Zwiebel, 1/2 TL Kümmelpulver, eine kleine Prise Pfeffer oder fein gestoßene Senfkörner, etwas Sahne. Alles wird mit etwas fetter Sahne (Schlagsahne aus Flaschen ist besser als jede andere; Anmerk.v.Baba Jaga) zu dickem Brei verrührt und möglichst einige Stunden kalt gestellt. Beim Anrichten legt man in eine nicht zu große Salatschüssel einen dicken Kranz von wie üblich angemachtem Kopfsalat und in die Mitte etwas erhaben die Kürbisspeise.
Kürbis-Suppe Für 3 Personen nimmt man 500 g Kürbis, schält und schneidet ihn in Stücke, kocht ihn mit etwas Wasser zu Brei, streicht ihn durch ein Sieb, gibt 1 Liter kochende Milch dazu, in der man 1 Stück Zimt und Zitronenschale mitgekocht hat, fügt 1 Stück frische Butter, etwas Zucker und Salz hinzu und macht sie entweder mit ganz wenig Schwitzmehl (bloß keinen Soßenbinder bitte; Anmerk.v.Baba Jaga) sämig oder zieht sie mit Eigelb ab.
Kürbis-Walnuß-Röllchen 2 Tassen geriebener roher Kürbis, 1 Ei, 2 EL Butter, 1 EL Zucker, 1 Prise Salz, 1/2 Tasse Nußkerne, 4 EL Mehl. Ein Stück geschälter Kürbis wird auf dem Reibeisen gerieben, das Ei, die zerlassene Butter, Zucker, Salz, die gehackten oder geriebenen Nüsse und das Mehl hinzugefügt, gut gemischt, reichlich daumendicke und fingerlange Würstchen davon geformt, die mit geschagenem Ei bepinselt und in geriebener Semmel oder Brot gewälzt in dampfendem Fett- oder Ölbade schön braun gebacken werden. Hierzu paßt süße Soße.
Ragout-Rezepte (für Liebeszauber Nr.2)
Französisches Hammelragout mit Gemüse 1 kg Hammelfleisch (Brust o. Schulter), klares Fett zum braten, Salz, Pfeffer, Rosmarin, 1 TL Zucker, 1 EL Mehl, 3 Tomaten, Petersilie, weniger als eine Zehe frischer Knoblauch, 250 g Kartoffeln, 1 Handvoll kleine junge Zwiebeln, ebensoviel Karotten (Mohrüben), frische junge Erbsen, weiße Rübchen und grüne Bohnen. Das Fleisch in 8-10 gleichgroße Stücke schneiden und auf hellem Feuer mit dem Fett unter stetem Rütteln des Topfes leicht von allen Seiten anbraten. Dann gibt man das Salz, den frisch gemahlenen Pfeffer, eine Prise Rosmarin und 1 Teelöffel Zucker hinzu. (Der Zucker setzt sich langsam am Boden des Topfes an und karameliert. Durch das Auffüllen mit Wasser wird er dann später aufgelöst und gibt dem Ragout die nötige Farbe.) Ist dann das Fleisch gut angebraten, gießt man das Fett ab, streut das Mehl über das Fleisch, rühert es gut durch und füllt 3/4 Liter Wasser oder Brühe dazu (bitte keine Instant-Brühen, weil diese zusätzliches Salz enthalten könnten). Dann gibt man die abgezogenen (dazu kurz mit kochendem Wasser überbrühen) und entkernten Tomaten, einige Petersilienzweige und ein erbsengroßes Stück zerdrückten Knoblauch hinzu und läßt alles zugedeckt 1 Stunde auf mittlerem Feuer schmoren. Dann fügt man noch die Kartoffeln, die Zwiebeln, die man mit dem Fleisch angebraten hat, die Möhren, die Erbsen und weißen Rübchen dazu, die man wie die Möhren schneidet, und die grünen Bohnen. Das Ganze muß dann noch 2 Stunden unter öfterem Begießen schmoren. Das eine oder andere Gemüse kann auch fehlen; auch macht man ein solches Ragout mit Zwiebeln und Kartoffeln allein oder mit Gurken, Kopfsalat oder Selerie.
Reh- oder Hirschragout Hals, Blatt oder Brust von einem Rothirsch oder Reh wird sorgfälltig von den etwa durch den Schuß eingedrungenen Haaren befreit, gewaschen, mit den Knochen in ansehnliche Stücke geteilt (kann man auch vom Fleischermeister machen lassen), mit etwas Essig und Wasser, 1 Lorbeerblatt, Pfefferkörnern, 2 Nelken, eine Prise Rosmarin, ganz wenig Koblauch und einigen Zwiebeln weichgeschmort. Dann bratet man etwas, in große Würfel geschnittenen Speck hellbraun, gibt 1 Teelöffel Zucker, 1 feinwürfelig geschnittene Zwiebel und das nötige Mehl hinzu, schwitzt es braun, verkocht es mit etwas Brühe des Fleisches nicht zu dicksämig, gießt es zu dem Fleisch und läßt es vollends weichkochen. Dann schöpft man das Fett ab, nimmt die Fleischstücke heraus, gibt etwas saure Sahne an die Souce, kocht sie dicklich ein, schmeckt sie mit Salz und Zitronensaft oder Essig ab, gibt wohl auch etwas von dem Weine hinzu, läßt das Fleisch darin wieder heiß werden und richtet an.
vortreffliches Kaninchenragout Zu einem jungen Kaninchen von 1 kg brate man 125 g Speck aus, schneidet das Kaninchen quer in zwei fingerbreite Stücke, den Kopf in zwei Hälften, läßt diese mit der Leber, Herz und Nieren in dem Speck schön braun von allen Seiten anbraten,nimmt sie wieder heraus, schwitzt in diesem Fett 2 Eßlöffel Mehl so braun wie möglich, ohne zu verbrennen, gibt das angebratene Fleisch wieder dazu, dreht es in dem geschwitzten Mehl um, so daß es damit bedeckt ist, gibt ober drauf 1 kg gleichmäßig große, jedoch nicht zu große ganze Kartoffeln, füllt kochendes Wasser darüber, so daß das Fleisch knapp davon bedeckt ist, fügt das nötige Salz, Pfeffer, eine Prise Rosmarin, 1 Zweigelchen Thymian, 1 Lorbeerblatt und 1 Zehe in Scheiben geschnittenen Knoblauch hinzu und läßt das Ganze sehr langsam fest zugedeckt 1 Stunde schmoren. So zubereitet wird man sich nicht über weichlichen Geschmack des Kaninchen beklagen; aber nur ein junges Tier ist hierzu zu gebrauchen. Das Ragout schmeckt aufgewärmt ebenso gut wie frisch.
Früchte der Saison
Da ja eigentlich Heidentum und Umweltschutz in einer engen Beziehung zueinander stehen sollten *fg*, und alles bekanntlich immer zuerst einmal auf dem eigenen Teller beginnt, stell' ich hier jetzt mal eine Liste von Früchten der Saison auf, die, monatlich geordnet, dem aufmerksamen Einkäufer eine Anleitung geben kann, welches Obst und Gemüse gerad auf heimischen Feldern gedeiht (bzw. aus heimischen Mieten und Lagerungen zu haben ist), um nämlich nicht immer nur Äpfel aus Südafrika, Tomaten aus Amerika und Kartoffeln aus Neuseeland kaufen zu müssen. Mutter Erde, Dein Portemonai und unsere Gesundheit werden es danken. *schmunzel*
Januar: Äpfel Endivien, gelbe Rüben, Grünkohl, Kohlrabi, Lauch, Meerrettich, Radischen, Rettich, Rosenkohl, Rotkohl, rote Rüben, Sauerkraut, Schnittlauch, Schwarzwurzeln, Sellerie, Weißkohl, Wirsing und Zwiebeln.
Februar: Äpfel Endivien, gelbe Rüben, Grünkohl, Kohlrabi, Lauch, Meerrettich, Radischen, Rettich, Rosenkohl, Rotkohl, rote Rüben, Sauerkraut, Schnittlauch, Schwarzwurzeln, Sellerie, Weißkohl, Wirsing und Zwiebeln.
März: Endivien, Feldsalat, gelbe Rüben, Grünkohl, Unterkohlrabi, Kohlrüben, Meerrettich, Lauch, Rotkohl, Rhabarber, Rosenkohl, rote Rüben, Sauerkraut, Schnittlauch, Schwarzwurzeln, Sellerie, Weißkohl, Zwiebeln und Petersilie.
April: Feldsalat, gelbe Rüben, Kohlrabi, Kohlrüben, Kopfsalat, Lauch, Mangold, Meerrettich, Petersilie, Rettich, Rharbarber, Rosenkohl, rote Rüben, Rotkohl, Sauerampfer, Sauerkraut, Schnittlauch, Sellerie, Spinat, Weißkohl, Zwiebeln.
Mai: gelbe Rüben, grüne Kräuter, Gurken, Kohlrabi, Kopfsalat, Lauch, Löwenzahn, Mangold, Meerrettich, Radischen, Rettich, Rharbarber, Sauerampfer, Sellerie, Spargel und Spinat.
Juni: Erdbeeren, Johanisbeeren, Kirschen, Stachelbeeren Bohnen, Erbsen, gelbe Rüben, Gurken, Karotten, Kohlrabie, Kopfsalat, Mangold, Meerrettich, Radischen, Rettich, Rharbarber, Sauerampfer, Spargel, Spinat, Zwiebeln und Kräuter.
Juli: Aprikosen, Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Stachelbeeren Blumenkohl, Bohnen, Erbsen, gelbe Rüben, Gurken, Karotten, Kohlrabi, Kopfsalat, Kräuter, Mangold, Meerrettich, Neuseeländer Spinat, Radischen, Rettich, Rharbarber, Sauerampfer, Tomaten und Zuckererbsen;
August: Äpfel, Aprikosen, Birnen, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Mirabellen, Pfirsiche, Pflaumen, Preiselbeeren, Renekloden, Stachelbeeren, Zwetschen Blumenkohl, Bohnen, Endivien, Erbsen, gelbe Rüben, Gurken, Kohlrabi, Kopfsalat, Kräuter, Pilze, Radischen, Rettich, Sauerampfer, Spinat, Tomaten, Weißkraut, Wirsing und Zwiebeln;
September: Äpfel, Brombeeren, Birnen, Hagebutten, Holunderbeeren, Kürbis, Melonen, Nüsse, Pflaumen, Preiselbeeren, Quitten,Weintrauben, Zwetschen Blumenkohl, Bohnen, Erbsen, gelbe Rüben, Gurken, Kohlrabi, Kopfsalat, Kürbis, Kräuter, Mangold, Mais, Meerrettich, neuer Spinat, Pilze, Radischen, Rettich, Rotkohl, rote Rüben, Tomaten, Weißkohl, Wirsing und Zwiebeln;
Oktober: Äpfel, Birnen, Brombeeren, frische Nüsse, Hagebutten, Holunderbeeren, Kürbis, Pflaumen, Preiselbeeren, Quitten, Weintrauben, Zwetschen Blumenkohl, Endiviensalat, gelbe Rüben, Gurken, Kohlrabi, Kohlrüben, Kopfsalat, Kräuter, Kürbis, Meerrettich, Pilze, Radischen, Rettich, Rotkohl, rote Rüben, neuer Spinat, Tomaten, Weißkraut, Wirsing und Zwiebeln;
November: Äpfel, Birnen, Nüsse, Preiselbeeren, Quitten, Weintrauben Blumenkohl, Endivien, gelbe Rüben, Kohlrabi, Lauch, Mangold, Meerrettich, Radischen, Rettich, Rosenkohl, rote Rüben, Rotkohl, Sauerkohl, Schwarzwurzeln, Sellerie, Spinat, Weißkraut, Wirsing und Zwiebeln;
Dezember: Äpfel, Birnen, Nüsse Blumenkohl, Endivien, Feldsalat, gelbe Rüben, Grünkohl, Kohlrabi, Kräuter, Lauch, Mangold, Meerrettich, Radischen, Rettich, Rosenkohl, rote Rüben, Rotkraut, Sauerkohl, Schwarzwurzeln, Sellerie, Weißkraut, Wirsing und Zwiebeln.
Das Heilpflanzenjahr
Damit Hexlein weiß, wann es einmal sein Häuslein verlassen muß, um die Gaben Mutter Erdes zu ernten, stell ich hier einmal eine Liste von einheimischen und eingebürgerten Heilpflanzen auf, die (geordnet nach ihren Erntemonaten) einen kleinen Überblick bieten soll. Dabei ist natürlich nicht aus dem Auge zu verlieren, daß es (witterungs- und jahresbedingte sowie auch standortabhängige) Verschiebungen in den Erntezeiträumen geben kann, die durchaus bis zu einem Monat betragen können. (Bsw. ist ja allgemein bekannt, daß der Frühling im Gebirge etwas später Einzug hält, als im Rheintale oder an der See; was sich natürlich auch auf die Erntezeit auswirken kann.) Auch werdet ihr bemerken, daß manche Pflanzen in mehreren Monaten als Erntepflanzen aufgelistet sind; daraus lässt sich aber NICHT schließen, daß zu allen Zeiten immer die selben Pflanzenteile zu ernten sind, selbst bei aufeinanderfolgenden Monaten ist dies nicht immer der Fall. Also welche Teile ihr ernten könnt, müßt ihr schon selbst wissen, oder ihr fragt mich einfach per Mail. Achtet den Naturschutz! Viele der hier aufgelisteten Arten stehen unter strengem Schutz, aus gutem Grund, sind aber in der Regel gut durch andere Pflanzen in ihrer Wirkung ersetzbar, oder über spezielle Lieferanten auch aus Nachzuchten zu beziehen. (verwendete Abkürzungen: gem.=gemein, krie.=kriechend, kl.=klein, gr.=groß, ech.=echt, w.=weiß, gl.=gelb, bl.=blau, sw.=schwarz, ev.=eventuell, bit.=bitter, einjä.=einjährig, gefl.=gefleckt)
Januar: Christrose, Gartenkresse, gem Greiskraut, Blasentang, Lungenflechte
Februar: Christrose, Gartenkresse, gem. Huflattich, gem Greiskraut, Blasentang, Lungenflechte, Isländische Flechte, Seidelbast
März: kriechende Quecke, Sand-Segge, behaarte Simse, gefleckter Aronstab, Osterglocke (gelbe Narzisse), ech. Seifenkraut, Christrose, Buschwindröschen, Wiesenkuhschelle, ech. Kuhschelle, Scharbockskraut, Gartenkresse, Hirtentäschel, gem. Beinwell, Tollkirsche, ech. Beifuß, gem. Huflattich, gem Greiskraut, gr. Klette, Blasentang, Lungenflechte, Isländische Flechte, Stieleiche, w. Mistel, Schlehe, Seidelbast, Wasser-Schneeball
April: Sand-Segge, behaarte Simse, Kalmus, gefleckter Aronstab, Bärenlauch, Salomonssiegel, Osterglocke (gelbe Narzisse), krauser Ampfer, Sumpfdotterblume, Buschwindröschen, Wiesenkuhschelle, ech. Kuhschelle, Scharbockskraut, Frühlings-Adonisröschen, gr. Schöllkraut, Gartenkresse, Hirtentäschel, Brunnenkresse, Goldlack, Tormentill, Hainsauerklee, Zypressenwolfsmilch, Märzveilchen, Frühlingsschlüsselblume, Fieberklee, kl. Immergrün, gem. Beinwell, Efeu-Gundermann, w. Taubnessel, Tollkirsche, Spitzwegereich, ech. Beifuß, gem. Huflattich, rote Pestwurz, Arnika, gem Greiskraut, gr. Klette, Löwenzahn (Kuh- oder Pusteblume), Blasentang, Lungenflechte, Eibe, gem. Kiefer, Fichte, Silberweide, Purpurweide, Stieleiche, Feldulme (Rüster), w. Mistel, Berberitze, amerikanische Platane, Traubenkirsche, Schlehe, Robinie, Roßkastanie, Steinbeere, Wasser-Schneeball
Mai: gem. Ruchgras, behaarte Simse, Bärenlauch, Salomonssiegel, Maiglöckchen, Wasserschwertlilie, aufrechte Osterluzei, Sauerampfer, Vogelmiere, Sumpfdotterblume, ähriges Christophskraut, Waldakelei, bl. Eisenhut, w. Waldrebe, Leberblümchen, Wiesenkuhschelle, ech. Kuhschelle, Scharbockskraut, knolliger Hahnenfuß, scharfer Hahnenfuß, Frühlings-Adonisröschen, Sommer-Adonisröschen, gr. Schöllkraut, ech. Erdrauch, Hederich, Gartenkresse, Hirtentäschel, ech. Löffelkraut, Brunnenkresse, Goldlack, Wegrauke, Körnersteinbrech, Tormentill, Gänsefingerkraut, Walderdbeere, ech. Nelkenwurz, Leberklette, gem. Frauenmantel, Wundklee, Hainsauerklee, Ruprechtskraut, Diptam, bit. Kreuzblume, Zypressenwolfsmilch, Feldstiefmütterchen, Märzveilchen, Wund-Sanikel, berauschender Kälberkropf, Gartenpetersilie, Zaungiersch, ech. Engelswurz, Frühlingsschlüsselblume, Fieberklee, kl. Immergrün, Acker-Vergißmeinnicht, gebräuchliches Lungenkraut, Efeu-Gundermann, w. Taubnessel, ech. Thymian, Pfefferminze, bittersüßer Nachtschatten, Spitzwegereich, Breitwegerich, Waldmeister, Wiesenlabkraut, Gänseblümchen, zweihäusiges Katzenpfötchen, gem. Schafgarbe, ech. Kamille (Mutterkraut), gem. Huflattich, gem Greiskraut, Löwenzahn (Kuh- oder Pusteblume), kl. Habichtskraut, gem. Tüpfelfarn, Blasentang, Lungenflechte, Eibe, gem. Kiefer, Fichte, abendländischer Lebensbaum (Thuja), Espe (Zitterpappel), Silberweide, Purpurweide, Hängebirke, Stieleiche, Berberitze, amerikanische Platane, zweigriffliger Weißdorn, Brombeere, Traubenkirsche, gem. Goldregen, Besenginster, Robinie, Roßkastanie, Faulbaum, Sumpfporst, Steinbeere
Juni: gem. Froschlöffel, gem. Hafer, gem. Ruchgras, kl. Wasserlinse, Herbstzeitlose, Maiglöckchen, Wasserschwertlilie, kl. Brennessel, aufrechte Osterluzei, Sauerampfer, Vogelmiere, kahles Bruchkraut, w. Seerose, gl. Teichrose, Sumpfdotterblume, Waldakelei, Feldrittersporn, bl. Eisenhut, w. Waldrebe, aufrechte Waldrebe, Leberblümchen, Wiesenkuhschelle, knolliger Hahnenfuß, scharfer Hahnenfuß, Frühlings-Adonisröschen, Sommer-Adonisröschen, ech. Erdrauch, Hederich, Gartenkresse, Hirtentäschel, ech. Löffelkraut, Brunnenkresse, Goldlack, Wegrauke, scharfer Mauerpfeffer, Donnerkraut (Dachhauswurz), Körnersteinbrech, Gänsefingerkraut, Walderdbeere, ech. Nelkenwurz, Leberklette, gem. Frauenmantel, ech. Mädesüß, ech. Steinklee, Futterluzerne, Wundklee, Wiesenstorchschnabel, blutroter Storchschnabel, Ruprechtskraut, gr. Kapuzinerkresse, Wiesenlein, Gartenraute (Weinraute), Diptam, bit. Kreuzblume, einjä. Schuttbingelkraut, ech. Eibisch, wilde Malve, Feldstiefmütterchen, zweijährige Nachtkerze, Wund-Sanikel, Meerstranddistel, berauschender Kälberkropf, Sellerie, Gartenpetersilie, Wasserschierling, Hundspetersilie, Zaungiersch, ech. Engelswurz, Meisterwurz, gem. Pastinak, Wiesen-Bärenklau, rundblättriges Wintergrün, doldiges Winterlieb, Pfennigkraut, Ackergauchheil, Fieberklee, w. Schwalbenwurz, Zaunwinde, Ackerwinde, Hopfenseide, Acker-Vergißmeinnicht, gebräuchliches Lungenkraut, Boretsch, krie. Günsel, kl. Braunelle, Efeu-Gundermann, w. Taubnessel, ech. Salbei, Zitronenmelisse, ech. Thymian, wilder Thymian, Pfefferminze, Tollkirsche, bittersüßer Nachtschatten, sw. Nachtschatten, gem. Stechapfel, ech. Leinkraut, knotige Braunwurz, Gottesgnadenkraut, großblumige Königskerze (Wollkraut), ech. Ehrenpreis, ech. Augentrost, Spitzwegereich, Breitwegerich, Waldmeister, Wiesenlabkraut, ech. Labkraut, Klettenlabkraut, Gänseblümchen, zweihäusiges Katzenpfötchen, gem. Schafgarbe, ech. Kamille (Mutterkraut), gem. Huflattich, Arnika, Jakobs-Greiskraut, gem Greiskraut, Gartenringelblume, gem. Eselsdistel, Benediktenkraut, Löwenzahn (Kuh- oder Pusteblume), kl. Habichtskraut, Ackerschachtelhalm (Zinnkraut), Winterschachtelhalm, Teichschachtelhalm, Blasentang, Lungenflechte, Riesenbovist, abendländischer Lebensbaum (Thuja), Espe (Zitterpappel), Hängebirke, Berberitze, amerikanische Platane, zweigriffliger Weißdorn, Brombeere, Hunds- oder Heckenrose, gem. Goldregen, Besenginster, dornige Hauhechel, Robinie, drüsiger Götterbaum, Stechpalme (Ilex), Faulbaum, Winterlinde, Sommerlinde, Sumpfporst, rostfarbige Alpenrose, Steinbeere, Heidelbeere, gem. Esche, sw. Holunder, gem. Bocksdorn
Juli: gem. Froschlöffel, gem. Hafer, kl. Wasserlinse, Herbstzeitlose, Wasserschwertlilie, gr. Brennessel, kl. Brennessel, Sauerampfer, Wasserpfeffer, Stinkmelde, Vogelmiere, kahles Bruchkraut, w. Seerose, gl. Teichrose, Waldakelei, Feldrittersporn, w. Waldrebe, aufrechte Waldrebe, Leberblümchen, ech. Erdrauch, Gartenkresse, Hirtentäschel, Meerrettich, Brunnenkresse, Wegrauke, rundblättriger Sonnentau, scharfer Mauerpfeffer, gr. Fetthenne, Donnerkraut (Dachhauswurz), Gänsefingerkraut, Walderdbeere, Leberklette, gr. Wiesenknopf, gem. Frauenmantel, ech. Mädesüß, ech. Steinklee, Futterluzerne, Hasenklee, Wundklee, Puffbohne, Wiesenstorchschnabel, blutroter Storchschnabel, Ruprechtskraut, gr. Kapuzinerkresse, Wiesenlein, Saatlein (Flachs), Diptam, bit. Kreuzblume, einjä. Schuttbingelkraut, ech. Eibisch, wilde Malve, durchlöchertes Johanniskraut (Hartheu), Feldstiefmütterchen, Blutweiderich, zweijährige Nachtkerze, Meerstranddistel, Rolldistel, gefl. Schierling, Sellerie, Gartenpetersilie, Wasserschierling, gem. Kümmel, Hundspetersilie, Zaungiersch, Meisterwurz, gem. Pastinak, Wiesen-Bärenklau, rundblättriges Wintergrün, doldiges Winterlieb, Pfennigkraut, Ackergauchheil, ech. Tausendgüldenkraut, w. Schwalbenwurz, Zaunwinde, Ackerwinde, Hopfenseide, Acker-Vergißmeinnicht, gebräuchliches Lungenkraut, ech. Eisenkraut, Lauchgamander, Salbei-Gamander, kl. Braunelle, Saathanfnessel, gem. Andorn, w. Taubnessel, ech. Herzgespann, ech. Betonie, ech. Salbei, Zitronenmelisse, ech. Ysop, ech. Majoran, wilder Majoran (Dost), wilder Thymian, Uferwolfstrapp, Basilikum, sw. Bilsenkraut, sw. Nachtschatten, gem. Stechapfel, ech. Leinkraut, knotige Braunwurz, Gottesgnadenkraut, großblumige Königskerze (Wollkraut), roter Fingerhut, ech. Ehrenpreis, ech. Augentrost, Spitzwegereich, Breitwegerich, Wiesenlabkraut, ech. Labkraut, Klettenlabkraut, wilde Karde, Teufelsabbiß, Witwenblume, gem. Wasserdost, wilde Goldrute, Gänseblümchen, kanadisches Berufskraut, Sandstrohblume, einjä. Sonnenblume, Sumpfgarbe, gem. Schafgarbe, ech. Kamille (Mutterkraut), wilder Rainfarn, Eberraute, Wermut (Absinth), gem. Huflattich, Arnika, Jakobs-Greiskraut, gem Greiskraut, Gartenringelblume, gem. Eselsdistel, Wegwarte, Benediktenkraut, Löwenzahn (Kuh- oder Pusteblume), Giftlattich, kl. Habichtskraut, Ackerschachtelhalm (Zinnkraut), Winterschachtelhalm, Teichschachtelhalm, Blasentang, Lungenflechte, Mutterkorn, Riesenbovist, fädige Palmlilie (Yucca), Espe (Zitterpappel), Hängebirke, dornige Hauhechel, drüsiger Götterbaum, Faulbaum, Winterlinde, rostfarbige Alpenrose, Steinbeere, Heidelbeere, gem. Esche, sw. Holunder, ech. Lavendel, gem. Bocksdorn
August: gem. Froschlöffel, Taumel-Lolch, krie. Quecke, kl. Wasserlinse, Herbstzeitlose, vierblättrige Einbeere, Hopfen, gr. Brennessel, kl. Brennessel, braune Haselwurz, Sauerampfer, Wasserpfeffer, Stinkmelde, Vogelmiere, kahles Bruchkraut, w. Seerose, gl. Teichrose, Feldrittersporn, bl. Eisenhut, w. Waldrebe, hohler Lerchensporn, ech. Erdrauch, sw. Senf, sw. Rettich, Gartenkresse, Hirtentäschel, Meerrettich, Brunnenkresse, Wegrauke, rundblättriger Sonnentau, gr. Fetthenne, Gänsefingerkraut, Leberklette, gr. Wiesenknopf, gem. Frauenmantel, ech. Mädesüß, ech. Steinklee, Futterluzerne, Buschbohne, Wiesenstorchschnabel, blutroter Storchschnabel, Ruprechtskraut, gr. Kapuzinerkresse, Wiesenlein, Saatlein (Flachs), Gartenraute (Weinraute), einjä. Schuttbingelkraut, ech. Eibisch, wilde Malve, durchlöchertes Johanniskraut (Hartheu), Feldstiefmütterchen, Blutweiderich, Meerstranddistel, Rolldistel, gefl. Schierling, Sellerie, Gartenpetersilie, gem. Kümmel, Hundspetersilie, Zaungiersch, gem. Dill, Meisterwurz, gem. Pastinak, Wiesen-Bärenklau, Ackergauchheil, Fieberklee, ech. Tausendgüldenkraut, w. Schwalbenwurz, Hopfenseide, Acker-Vergißmeinnicht, ech. Eisenkraut, Lauchgamander, Salbei-Gamander, kl. Braunelle, Saathanfnessel, gem. Andorn, w. Taubnessel, ech. Betonie, ech. Salbei, Bohnenkraut, ech. Ysop, ech. Majoran, wilder Majoran (Dost), wilder Thymian, Uferwolfstrapp, Basilikum, Poleiminze, sw. Bilsenkraut, sw. Nachtschatten, ech. Leinkraut, knotige Braunwurz, Gottesgnadenkraut, großblumige Königskerze (Wollkraut), roter Fingerhut, ech. Ehrenpreis, ech. Augentrost, Breitwegerich, Wiesenlabkraut, ech. Labkraut, Klettenlabkraut, Zwergholunder, ech. Baldrian, wilde Karde, Teufelsabbiß, Witwenblume, gem. Wasserdost, wilde Goldrute, Gänseblümchen, kanadisches Berufskraut, Sandstrohblume, einjä. Sonnenblume, Sumpfgarbe, gem. Schafgarbe, ech. Kamille (Mutterkraut), wilder Rainfarn, Eberraute, ech. Beifuß, Wermut (Absinth), gem. Huflattich, Jakobs-Greiskraut, gem Greiskraut, Gartenringelblume, gem. Eselsdistel, Wegwarte, Benediktenkraut, Löwenzahn (Kuh- oder Pusteblume), Giftlattich, kl. Habichtskraut, Ackerschachtelhalm (Zinnkraut), Winterschachtelhalm, Teichschachtelhalm, Keulenbärlapp, Blasentang, Lungenflechte, Maisbrand, Mutterkorn, Riesenbovist, fädige Palmlilie (Yucca), Walnußbaum, sw. Maulbeerbaum, Vogelbeerbaum (Eberesche), zweigriffliger Weißdorn, Brombeere, gem. Goldregen, dornige Hauhechel, Kleestrauch, Sanddorn, ech. Efeu, rostfarbige Alpenrose, Steinbeere, Heidelbeere, Heidekraut, gem. Esche, ech. Lavendel, gem. Bocksdorn
September: gem. Froschlöffel, Küchenzwiebel, Hopfen, gr. Brennessel, kl. Brennessel, braune Haselwurz, Wasserpfeffer, Stinkmelde, ech. Seifenkraut, Vogelmiere, kahles Bruchkraut, w. Seerose, Feldrittersporn, w. Waldrebe, gr. Schöllkraut, hohler Lerchensporn, ech. Erdrauch, sw. Senf, sw. Rettich, Gartenkresse, Hirtentäschel, Wegrauke, gr. Fetthenne, Gänsefingerkraut, gr. Wiesenknopf, ech. Steinklee, Futterluzerne, Buschbohne, Ruprechtskraut, gr. Kapuzinerkresse, einjä. Schuttbingelkraut, wilde Malve, Feldstiefmütterchen, Blutweiderich, gefl. Schierling, Sellerie, Gartenpetersilie, gem. Kümmel, gr. Bibernelle, kl. Bibernelle, Wasserfenchel, Hundspetersilie, Zaungiersch, gem. Dill, Liebstöckel, Meisterwurz, gem. Pastinak, Alpenveilchen, Ackergauchheil, ech. Tausendgüldenkraut, Acker-Vergißmeinnicht, ech. Eisenkraut, kl. Braunelle, w. Taubnessel, ech. Ziest, Bohnenkraut, ech. Majoran, wilder Majoran (Dost), wilder Thymian, Uferwolfstrapp, Poleiminze, Tollkirsche, sw. Bilsenkraut, Lampionpflanze, ech. Leinkraut, knotige Braunwurz, ech. Augentrost, Breitwegerich, Wiesenlabkraut, ech. Labkraut, Klettenlabkraut, Färber-Röte (Krapp), Zwergholunder, ech. Baldrian, Teufelsabbiß, Schwarzbeerige-Zaunrübe, Rotbeerige Zaunrübe, wilde Goldrute, Gänseblümchen, kanadisches Berufskraut, Sandstrohblume, Sumpfgarbe, gem. Schafgarbe, wilder Rainfarn, Wermut (Absinth), Jakobs-Greiskraut, gem Greiskraut, Gartenringelblume, Silberdistel, gr. Klette, Mariendistel, Löwenzahn (Kuh- oder Pusteblume), kl. Habichtskraut, Ackerschachtelhalm (Zinnkraut), Winterschachtelhalm, Teichschachtelhalm, Blasentang, Lungenflechte, Maisbrand, Riesenbovist, Walnußbaum, ech. Eßkastanie (Marone), sw. Maulbeerbaum, w. Mistel, Vogelbeerbaum (Eberesche), zweigriffliger Weißdorn, Brombeere, gem. Goldregen, dornige Hauhechel, Kleestrauch, gem. Spindelbaum (Pfaffenhütchen), Roßkastanie, ech. Kreuzdorn, Sanddorn, ech. Efeu, rostfarbige Alpenrose, Steinbeere, Heidelbeere, Heidekraut, sw. Holunder, Wasser-Schneeball, ech. Lavendel, gem. Bocksdorn
Oktober: Kalmus, w. Nieswurz, Küchenzwiebel, gr. Brennessel, Vogelknöterich, ech. Seifenkraut, Gifthahnenfuß, scharfer Hahnenfuß, gr. Schöllkraut, hohler Lerchensporn, ech. Erdrauch, sw. Rettich, Gartenkresse, Hirtentäschel, Wegrauke, Tormentill, gr. Kapuzinerkresse, ev. Gartenraute (Weinraute), einjä. Schuttbingelkraut, ech. Eibisch, wilde Malve, Feldstiefmütterchen, Gartenkoriander, Sellerie, gr. Bibernelle, kl. Bibernelle, Wasserfenchel, Zaungiersch, Gartenfenchel, Liebstöckel, Alpenveilchen, Ackergauchheil, gl. Enzian, ech. Ziest, Tollkirsche, Lampionpflanze, ech. Leinkraut, ech. Augentrost, Klettenlabkraut, Färber-Röte (Krapp), Zwergholunder, ech. Baldrian, Schwarzbeerige-Zaunrübe, Rotbeerige Zaunrübe, Gartenkürbis, kanadisches Berufskraut, Sandstrohblume, ech. Alant, einjä. Sonnenblume, Sumpfgarbe, Arnika, Jakobs-Greiskraut, gem Greiskraut, Gartenringelblume, Silberdistel, gr. Klette, Mariendistel, Löwenzahn (Kuh- oder Pusteblume), kl. Habichtskraut, gem. Tüpfelfarn, Blasentang, Lungenflechte, Isländische Flechte, Riesenbovist, Wacholder, ech. Eßkastanie (Marone), w. Mistel, Hunds- oder Heckenrose, dornige Hauhechel, gem. Spindelbaum (Pfaffenhütchen), Roßkastanie, ech. Kreuzdorn, schmalblättriger Oleaster, Heidekraut, sw. Holunder, Wasser-Schneeball
November: Küchenzwiebel, Christrose, Gartenkresse, Tormentill, ech. Eibisch, Sellerie, gl. Enzian, ech. Alant, ech. Beifuß, gem Greiskraut, gr. Klette, Löwenzahn (Kuh- oder Pusteblume), Blasentang, Lungenflechte, Isländische Flechte, Wacholder, Hunds- oder Heckenrose, dornige Hauhechel, Sophore, schmalblättriger Oleaster
Dezember: Christrose, Gartenkresse, gem Greiskraut, Blasentang, Lungenflechte, Sophore
So, das war's erst mal; viel Spaß beim nachmachen und noch 'nen schönen Tag Euch allen. :-))